Hallo Gran Canaria...
- Sonia
- 2. Apr. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Apr. 2022
Also wechselte ich nach einer Woche in Fuerteventura nach Gran Canaria. Ich war bereits ca. vor 7 Jahren mit meinem Ex-Mann auf dieser Insel. Wir hatten uns dazumals ein Auto gemietet und die ganze Insel umrundet somit wusste ich bereits, dass ein Grossteil der Insel Bergstrassen sind. Es kam für mich daher eigentlich nur der Norden (also die Hauptstadt) oder der Süden (Umgebung von Maspalomas) in Frage. Ich tat mich etwas schwierig mit der Entscheidung ob ich als erstes noch eine Woche in den Süden gehe oder direkt in die Hauptstadt Las Palmas fahren soll. Schlussendlich habe ich aber ein Zimmer bei einer Familie in Maspalomas, also im Süden, gefunden. Diese hatte ein Haus in einer besseren Gegend etwas ausserhalb vom touristischen Kern, im Gebiet San Fernando. Das Haus war sehr schön und mein Zimmer hatte eine eigene grosszügige Terrasse mit ganztägiger Besonnung, was ich sehr genossen habe.

Wie sich herausstellte besitzt die Frau (Naty) eine Luxusimmobilienfirma in Maspalomas. Wir hatten einige Gespräche darüber und sie wollte mir die Möglichkeit geben bei Ihrer Firma einen Tag "reinzuschnuppern". Ich freute mich sehr darauf aber leider bekam die ganze Familie Corona und waren der Rest der Zeit krank und es klappte damit leider nicht. Die Nächte waren dann mit dem 11-monatigen Baby auch etwas unruhig :-) Somit startete ich mit meinen ersten Arbeiten an meiner Webseite wobei ich das erste Mal von den Wlan Qualitäten von Spanien in Kontakt kam :-) Nicht das letzte Mal wie sich herausstellte…
Vom Haus aus spazierte ich an mehreren Tagen zu den Dünen von Maspalomas. Diese waren ca eine Stunde Fussweg entfernt. Mir gefällt der Strand bei den Dünen unglaublich gut.


An einem Abend ging ich mit einem Schweden, welchen ich kennengelernt hatte, nach Puerto del Mogan. Puerto del Mogan ist ein Hafen an der Südküste und ein wunderschöner, idyllischer Ort mit vielen kleinen schmucken Restaurants. Dank einer alten Dame die ihm ihr scheinbar noch älteres Auto vermietete (es schien fast auseinander zu fallen :-) ) konnten wir die Umgebung und den Ort besuchen. Der Schwede ist für ein Praktikum aufgrund seines Studiums für ca 3 Monate in Maspalomas. Er konnte sich vorgängig nicht viel darunter vorstellen, was ihn in Maspalomas erwarten würde und ist nicht ganz so begeistert vom Ort, da es hier ziemlich schwierig ist Menschen für Unternehmungen kennen zu lernen und ich konnte das gut verstehen. Die meisten Menschen in Maspalomas sind Touristen und ich war auch froh "nur" eine kürzere Zeit in Maspalomas zu sein und danach nach Las Palmas zu wechseln.
An einem anderen Tag zeigte mir ein Einheimischer (sein Name ist Nau), den ich kennengelernt hatte, die Umgebung seines Heimatortes. Er kommt aus Aguimes und wir gingen in die Berge - er zeigte mir dort einige schöne Orte. Danach gingen wir zurück nach Aguimes und assen in einer Käserei zu Mittag. Die Inhaberin erklärte alle Käsesorten und wie sie hergestellt wurden und es wurde einen lustigen Nachmittag. Später zogen Nau und ich weiter zu den Dünen von Maspalomas und wir schauten den Sonnenuntergang an. Danach gingen wir hungrig wie wir waren, in der Touristenzone zum Abendessen.





Nichtsdestotrotz genoss ich die Woche in Maspalomas, da ich auch viel Zeit für mich hatte. Am Sonntag nahm ich dann den Bus in Richtung Las Palmas…














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