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Las Palmas - The place to be

  • Sonia
  • 10. Apr. 2022
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Apr. 2022


Mit dem Bus gings dann am Sonntag weiter in die Hauptstadt von Gran Canaria, nach Las Palmas. Die Stadt hat rund 400'000 Einwohner und wie ich bereits vorgängig gelesen hatte, eine grosse Community von digitalen Nomaden. Ansonsten hatte ich absolut keine Vorstellung und war voller Vorfreude darauf in eine belebte Stadt zu kommen. Ich bezog für die erste Woche eine Wohnung des Freundes einer Kollegin aus der Schweiz. Seine Mutter wartete da auf mich und übergab mir die Schlüssel und erklärte mir in Spanisch das nötigste. Da das Wetter anfangs der Woche nicht so mitspielte war mein Plan mehr Zeit für meine Webseite aufzubringen. Leider funktionierte in dieser Wohnung das WLan zu Beginn gar nicht. Die Dame und ihr Sohn sprachen nur spanisch und waren bereits am ersten Tag sehr bemüht darum das Wlan zum Laufen zu bringen. Am zweiten Tag kam er dann mit einem Kabel zur direkten Verbindung an den Router, was das Internet zwar möglich machte aber in einer Geschwindigkeit mit der man leider unmöglich arbeiten konnte. Ich wollte nicht, dass sie noch mehr Aufwendungen damit hatten und somit wusste ich, dass ich nach Coworking Möglichkeiten Ausschau halten muss und dies für mich eine gute Gelegenheit wäre.




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Relativ schnell lernte ich eine Polin und eine NewYorkerin kennen und wir verabredeten uns zum Frühstück. Die Polin arbeitet Remote für eine Firma aus New York. Diese stellen Babyprodukte her und sie arbeitet für den Vertrieb mit Influencerinnen zusammen. Studiert hatte sie aber ursprünglich Recht und Ingenieurwesen und war danach stets auf Reisen bis sie vor einigen Jahren diesen Job in New York fand. Dann kam Corona und sie ging zurück nach Polen und arbeitete trotzdem weiter Remote für dieselbe Firma. Ihre Kollegin aus New York lernte sie bei der Arbeit kennen. Diese verlor aber ihren Job vor ein paar Monaten. Die beiden waren in Kontakt und da die Polin auch Remote arbeiten kann entschied die New Yorkerin zu einer Europareise und sie trafen sich hier für diesen Monat in Gran Canaria wieder. Da die Polin jeweils ab 14 Uhr bis 22 Uhr arbeiten musste, verabredeten wir uns öfters am Morgen am Strand. Per Zufall entdeckte ich dann in der Stadt ein Coworking Cafe. Ich war begeistert, denn das war die perfekte Kombination um arbeiten zu können und dies trotzdem in einer netten Atmosphäre.





Über eine Tschechin die ich kennenlernte, bekam ich die Information von einem Bachata Tanzworkshop. Ich war sofort hin und weg, da ich bereits seit langer Zeit Bachata lernen möchte. Da sie leider an diesem Tag krank war ging ich alleine hin. Es kamen hauptsächlich digitale Nomaden und wir lernten eine Grundchoreographie. Der Tanzkurs fand am Plaza de Puntilla unter freiem Himmel statt und Alex, der Tanzlehrer bietet diesen Kurs jede Woche an. Es kostet nur 5 Euro und hat ungefähr 2 Stunden gedauert. Für mich war klar, dass ich die Woche darauf wieder teilnehmen werde. Nach dem Tanzkurs ging ich mit einigen vom Kurs noch weiter. Wir gingen in eine Bar Namens San Remo. Dies ist der Haupttreffpunkt für digitale Nomaden in Las Palmas wie mir gesagt wurde. Ich habe unter anderem einen Mexikaner, welcher für eine Schwedische Firma normalerweise aus Lissabon arbeitet, einen Deutschen, eine Ukrainerin und viele mehr kennengelernt. Wir wollten danach noch in einen Nachtclub aber unterwegs haben wir dann entschieden dies am Wochende nachzuholen, da alle anderen am nächsten Tag ja arbeiten mussten.



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Die erste Woche hier in Las Palmas verging wie im Flug und ich merkte wie ich grossen Gefallen am Vibe dieser Stadt bekam. Da die Wohnung, welche ich hier bewohnte nur für eine Woche verfügbar war, musste ich mich nach etwas neuem Umsehen. Durch Glück habe ich über eine Facebook Gruppe ein freies WG Zimmer an bester Lage direkt am Las Canteras Beach gefunden.


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